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PRIDE Nr. 159/August 2017


#ehefüralle

Bei einer Umfrage Anfang Juli dieses Jahres in Österreich waren 59 Prozent der Befragten für die Öffnung der Ehe auch für Lesben und Schwule. ÖVP und Freiheitliche stimmten aber wieder gegen einen Schritt in Richtung Normalisierung. Die Menschen sind Großteils im Jahr 2017 angekommen, aber in Österreich ist die Politik weiterhin noch rückwärtsgewandt. Deutschland ist hier wieder einmal Vorbild für Österreich, wenn eine konservative Bundeskanzlerin die Abstimmung zur Eheöffnung als Gewissensentscheidung zulässt. Es steht zu befürchten, dass Österreich noch immer die Ehe für alle nicht umgesetzt hat, wenn im Jahr 2019 Europride in Wien über die Bühne gehen wird. Auf dieses Thema gibt es einen ausführlichen Blick auf den Seiten 06 – 21.

Aber auch die Politik der Oö. Landesregierung zeigt sich rückständig und uneinsichtig, nämlich bei der viel kritisierten, demokratie- und minderheitenfeindlichen Novelle des Oö. Antidiskriminierungsgesetzes (Seite 22).

Queere Vielfalt zeigte sich jeden-falls auf den vielen CSD-Paraden, Demonstrationen und Straßenfesten – ob in Klagenfurt (Seite 32), Graz (Seite 36), Linz (Seite 28), Wien (Seite 40) oder Madrid (Seite 42). PRIDE war für die LeserInnen mit dabei.

Wir werfen mit dieser Ausgabe aber auch einen Blick auf mutige Mode von Lukas Christ (Seite 50) oder suchen mutige Männer, die sich von Manuel Esthaem nackt fotografieren lassen wollen (Seite 53).

Bleiben wir stark!
Gerhard Niederleuthner

Die Online-Ausgabe erscheint mit Erscheinungsdatum der nächsten Ausgabe.
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