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PRIDE-Artikel


PRIDE Nr.161/Dez. 2017


#lovewins

Einen Tag vor Drucklegung der Dezemberausgabe des PRIDE entscheidet der Verfassungsgerichtshof, dass Österreich die Ehe für alle öffnen und dass die Eingetragene Partnerschaft auch für heterosexuelle Paare möglich sein muss. Historisch, weil erstmals in Europa der Diskriminierungsstopp von homosexuellen Menschen bei der Ehe aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes argumentiert wird und daher auch die nächste Bundesregierung die Gesetze dafür schaffen muss. Wir haben dieses Thema daher kurz in dieser Ausgabe angeschnitten (S. 9) und werden in den nächsten Nummern noch viele spannende Fragen zur Modernisierung der Ehe analysieren.

Im heurigen Jahr gab es auch andere wesentliche Neuerungen: Die Rosa-Lila PantherInnen haben ihr Zentrum komplett neu renoviert (S. 22), die HOSI-Linz hat einen neuen Vorstand gewählt (S. 21) und zwei schwule Flüchtlinge, die wir im PRIDE porträtiert haben, besitzen jetzt positive Asylbescheide (bzw. haben subsidiäres Aufenthaltsrecht), einer davon hat schon einen fixen Arbeitsplatz. Herzlichen Glückwunsch.

Die Titelgeschichte widmet sich dem Thema von unterschiedlichen Identitäten und Geschlechterzuordnungen – von Inter*, trans* bis schwul – wir konnten dazu den jungen Illustrator Philip Cal gewinnen (S. 34 bis 42).

2018 wird ein spannendes Jahr, wir werden dazu sicherlich einiges beitragen können.

Darauf freut sich
Gerhard Niederleuthner

Die Online-Ausgabe erscheint mit Erscheinungsdatum der nächsten Ausgabe.
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