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PRIDE Nr.154/Oktober 2016


Endlosschleife

Vor 20 Jahren strotzte die ÖVP – mit Maria Fekter – im Kampf um die Abschaffung der unterschiedlichen Mindestalter für sexuelle Kontakte nur so vor Homophobie  (Seite 05). Im Jahr 2016 wird, wenn überhaupt, differenzierter argumentiert, aber die Standpunkte sind einzementiert. Mit Klubobmann Reinhold Lopatka (ÖVP) wird die Ehe nicht für Lesben und Schwule geöffnet (Seite 06-10). Vor 25 Jahren wurden die RosaLila PantherInnen gegründet, damit hat sich in der Steiermark eine quirlige, manchmal – wenn nötig – auch kratzige Initiative etabliert (Seite 20). Wir gratulieren einem unserer HerausgeberInnenvereine.

Wir wollen mit dieser PRIDE-Ausgabe aber auch zeigen, dass die Lebensrealität bereits wesentlich weiter ist, als sich das so manche PolitikerInnen wünschen. Der Herbst ist perfektes Kinowetter, daher gibt es viel Neue zu sehen: Im Film KATER werden Sicherheit und Fragilität in einer (schwulen) Beziehung aufgezeigt (Seite 37–38), die Queer-Migrantischen Filmtage TRANSITION bringen vielfältige Kurz-, Spiel- und Doku-Filme (Seite 38–39) oder für cineastische FeinschmeckerInnen sei der Dokufilm „Brüder der Nacht“ empfohlen (Seite 43). Wem es aber lieber ins Museum zieht, die/der muss „Sex in Wien“, eine grandiose Ausstellung im Museum am Karlsplatz, sehen (Seite 46–48).

Bleiben wir stark.
Gerhard Niederleuthner

P.S.: Und nicht vergessen: Über eine kleine Spende freuen wir uns natürlich ganz besonders

Spendenkonto:
UniCredit Bank Austria AG, BLZ 12 000, Konto-Nr: 04925603500;
IBAN: AT69 1100 0049 2560 3500, BIC: BKAUATWW
Kennwort: PRIDE

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